Fotograf Karsten Schilling
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Mein Ansatz bei Aktshootings

Mein spezieller Ansatz bei Aktshootings

Nachfolgend möchte ich gerne meine Herangehensweise bei Aktshootings darstellen. Da Bilder wesentlich aussagekräftiger sind als jede wortreiche Erklärung verdeutliche ich meine Ausführungen beispielhaft an einem Shooting, das ich mit einem Model (Alessandra bzw. auch einfach kurz "Ale") durchgeführt habe.

Es begann damit, dass mich Ale über mein Bewerbungs-Formular für Akt-Modelle auf meiner Website kontaktierte. Sie hatte sich meine Bedingungen durchgelesen und erfüllte auch die von mir an Modelle gestellten Anforderungen (nachzulesen hier).

Ab da begann die Planung des Shootings. Besonders hervorheben möchte ich an dieser Stelle, dass schon ab dem Zeitpunkt der Terminfindung konkrete Vorstellungen zu Art und Ablauf der Session bestanden.

Ich schrieb Ale folgendes:

Die Fotos sollen nicht so gestellt wirken. Also nicht: Das ist jetzt ein Fotoshooting und wir machen Fotos. Eher: Bilder aus dem Leben gegriffen.Wir fotografieren zwar in meinem Studio, aber die Bilderstrecke soll eher in Richtung Homestory gehen. Nicht so klassische Studio-Bilder mit einfarbigem Hintergrund und Blitzlicht. Ich wünsche mir als Ergebnis des Shootings authentische Bilder mit Seele und Ausdruck.

Dazu passt eher natürliches Licht für mich.

Allenfalls minimale zusätzliche Ausleuchtung, falls wir einen ganz dunklen Tag erwischen. Es geht also darum, dass ich gerne mit Tageslicht bei unserem Shooting arbeiten möchte.

Wie man sieht, legte ich von Anfang Wert auf Natürlichkeit und Authentizität. Damit sind wir schon bei den beiden Schlüsselbegriffen, die ich bei Akt-Fotoshootings vertrete.

Männlichen Fotografen wird oft der Vorwurf gemacht, sie würden einen rein auf den weiblichen Körper limitierten Blick bei Akt-Shootings haben. Das interessiert mich persönlich nicht. Mir geht es um das Entwickeln einer Story, eine "Shooting Story", wenn man so will.

Nacktheit, die nur aus sich heraus allein wirken will, finde ich langweilig. Für mich spielt immer auch der Aspekt der Persönlichkeit der Models bei jeder fotografischen Begegnung hinein. Ich begreife das Shooting nicht nur als einen technischen Prozess, bei dem ich auf Licht, Pose, Requisiten, Location etc. achte, sondern ich erachte das Vorhandensein einer Chemie zwischen mir und dem Model als Grundvoraussetzung. Das gilt nebenbei bemerkt für alle meine Portrait Fotoshootings.

Nun verfüge ich nach 17 Jahren als Berufsfotograf über reichlich Erfahrung im Umgang mit allen nur denkbar unterschiedlichen Menschen vor meiner Kamera. Ich kann also mit dem Brustton der Überzeugung sagen: Die Chemie muss stimmen! Die von vielen meiner Models gerühmte Atmosphäre im Studio entsteht in erster Linie durch mich und mein Auftreten gegenüber dem Model.

Aber genug der reinen Worte. Ich illustriere nun meine Überlegungen mit Ergebnissen aus dem Shooting mit Ale.

Gesamt-Überblick über das Akt-Shooting

Das erste Bild ist immer das Schwierigste für Model und Fotograf. Das gilt insbesondere für Fotosessions, die Aktfotografie zum Inhalt haben. Nacktheit vo anderen ist für die meisten eine sehr intime Angelegenheit. Sich dabei auch noch fotografieren zu lassen, ist für viele nur schwer vorstellbar.

Es bedarf einer gehörige Portion Mut und Vertrauen, sich einem fremden Blick in dieser Form zu öffnen. Ale hat es mit Bravour gemeistert. Ich nennen dieses Anfangs-Szenario "Das ehrliche Portrait".

Es ist "oben ohne" fotografiert, ohne, dass die Entblößung an sich gezeigt wird. Und dennoch sieht man in Ales Blick einen Ausdruck, der nur daurch entstanden ist, weil sie oben nichts an hat.

Ein weiteres Bild zeigt das auf sehr plastische Art, wie ich finde:

Und schließlich noch ein Halb-Portrait von der selben Szene:

Wenn man so will, funktionieren diese Bilder in erster Linie über die Augen von Ale. Eigentlich ist sie Brillenträgerin und diese hat sie dann abgenommen, weil sie zu viel Aufmerksamkeit von der Wirkung ihrer Augen gezogen hätten.

Nach diesen schon sehr persönlichen Bildern gingen wir dazu über eine Alltag-Situation einzufangen. Auch hier spielte der Ausdruck ihrer Augen eine erhebliche Rolle zur Erzeugung einer sinnlichen, geradezu verzaubernden Bildstimmung.

Hier ergibt sich schon eine beiläufige Alltags-Erotik, die nicht auf Nacktheit in der Körperlichkeit gründet. Es ist ihr raffiniertes Outfit. Ihre Ausdruckskraft im Blick. Die authentische Art, wie sie sich gibt. Herrlich!

Ale hatte ein paar verschiedene Outfitis mitgebracht. Das schwarze Business-Kleid mag auf den ersten Blick kontraproduktiv für ein Akt-Shooting sein. Doch im Prozess des "Szenen-Wechsels" ergeben sich ebenfalls ungestellte Bilder, die eigentlich einen Übergang im Ablauf dokumentieren, dabei aber einen ganz eigenen Reiz entfalten.

Damit hatte es sich auch schon mit dem Business-Kleid. Und es war an der Zeit, dass es mindestens ein schönes Bild mit ihrem Lieblings-Pullover gab. Nach verschiedenen Einstellungen kristallisierte sich schließlich das nachfolgende als absoluter Favorit des gesamten Shootings heraus:

Man beachte hier, die unterschwellige Erotik im Bild durch die in der Unschärfe gehaltene Unterwäsche.

Von hier war es nicht mehr weit zu dem einen oder anderen Bild komplett in Dessous.

Insgesamt ergab sich eine sehr gelungene Bilderstrecke in Dessous.

Ein weiterer Outfit-Wechsel war mit einem weiteren Szenen-Wechsel verbunden.

Wir beendeten das Shooting mit liegenden Posen auf einem Bett.

Ich denke, es ist deutlich geworden, dass meine Art der Akt-Fotografie nur ganzheitlich den Menschen mit einbezieht. Die auf diese Weise entstandenen Bilder haben eine viel stärkere Wirkmacht.

Es lassen sich nun hieraus eine Reihe von Ideen entwickeln. Ale hat die Bilder zur Verwertung durch mich freigegeben. Denkbar sind jetzt das Anfertigen von Prints, Postern, Kalender oder auch Foto-Büchern.

Natürlich kannst du auch als vollzahlende Kundin zu mir kommen und die Bilder bleiben dann privat ohne Veröffentlichung.

Hier findest du die Konditionen für ein bezahltes Aktshooting.

Oder du machst es so wie Ale und erteilst mir die Genehmigung für die Veröffentlichung und Verwertung der Bilder.

Habe ich dein Interesse geweckt? Schreib' mir! Ich würde mich freuen, auch dich fotografieren zu dürfen.

Anfrage Trau dich! Es lohnt sich!